Willkommen auf dem Blog zum Protest
Sparparket der Landesregierung? Nein, Danke!
Beim Uni-Versenken spielen wir nicht mit. Wie wir das verhindern wollen, erfährst Du hier.
Das StuPa wird für den Mittwoch ab 14:00 Uhr eine Vollversammlung ausrufen! Damit fallen alle Lehrveranstaltungen aus! Ihr könnt ohne Entschuldigung an der Demo teilnehmen – auch dürfen euch keine sonstigen Nachteile entstehen! Also: Mitkommen, weitersagen!
=> Unter „Demo“ findest du Informationen zum Ablauf am 16.6.
=> „Kiel kämpft mit“ ist eine Sammlung für Aktionen zum angucken, inspirieren und nachmachen.
=> Beim Couch-Surfing kannst Du einer Lübeckerin Unterkunft für den Tag den bieten.
=> Unter „Materialien“ findest Du Flyer, Poster und mehr.
Besuch auch die studiVZ-Gruppe „UNI-VERSENKEN… wir spielen NICHT mit!!! -> DEMO am 16.06 < -"
Nur mal so nebenbei: Bitte seid bei euren Forderungen realistisch. Nur wer Alternative Einsparpotenziale aufzeigt darf gegen die Zusammenlegung der Unis sein. Das Land ist mehr als pleite und immer nur mehr Ausgaben auf Pump werden sich irgendwann rächen (irgendwann müsst ihr als zukünftige Steuerzahler dafür gerade stehen).
Ich beführworte Initiativen der Studenten zur Verbesserung der Studienbedingungen, aber bitte keine weiteren peinlichen Demos ohne konstruktive Lösungsansätze!
Zunächst geht es ja nicht um eine Verbesserung. Es geht um eine Beibehaltung des eh schon miserablen Status Quo. Schleswig-Holstein gibt so wenig für die Bildung aus, wie kein anderes Bundesland!
Im Bund hat man das teilweise wenigstens erkannt und investiert im Bildungsressort, während alle anderen Bereiche sparen müssen. Das ist eine grundkapitalistische Weisheit: investiere heute, wenn du morgen noch was haben willst.
An der Bildungs zu kürzen, ist der Todesstroß für das zukünftige Wachstum in Schleswig-Holstein. Diese Kürzungen sind so grundlegendender Blödsinn, da muss man keine Gegenvorschläge bringen. Meinetwegen spart an den Bauern, den Autobahnen oder den Industriesubventionen, verkleinert den Landtag und im Bund muss man das Wachstumsbeschleunigungsgesetzt aka Wir-Schenken-unseren-Partei-Sponsoren-Millionen-Gesetz zurück nehmen!
Abgesehen davon hat man in der Demokratie durchaus das Recht auch einfach nur auf Missstände hinzuweisen. Es ist Aufgabe der Politik dann mit besseren Plänen zu reagieren!
Schleswig-Holstein hat einen Anteil von 3,5 % an der Bevölkerung der Bundesrepublik, stellt aber (laut Wissenschaftsminister de Jager) nur 2,3 % der Studienplätze. Will man nicht auf Kosten der anderen Bundesländer schmarotzen, müßte man die CAU verdoppeln.
Wenn 2013 in Schleswig-Holstein ein G8/G9-Doppeljahrgang die Gymnasien verlassen, wird an der CAU das Chaos ausbrechen (oder man weist jeden zweiten Studenten ab).
@Nur mal so: Alternative Einsparpotenziale aufzeigen ist gut, aber was soll an der Demo peinlich sein?
Von Politikern erwarte ich Professionalität im Umgang mit Zahlen und Fakten. So eine Professionalität sollte kein Student so leicht haben, doch dass z.B. Herr de Jager diese Professionalität nicht an den Tag legt, sollte jeder schnell sehen können!
-- S-H gibt jetzt schon prozentual mit am wenigsten für Bildung aus
-- Deutschlandweit gibt es überparteilich die Forderung nach MEHR Geld für Bildung
-- Es werden deutschlandweit mehr Ärzte benötigt (Rösler: Es fehlen uns allein im Klinikbereich heute bereits 5000 Ärzte)
-- Die Uni Lübeck ist seit zwei Jahren auf Platz 1 des CHE-Rankings und gilt als exzellent
-- Es haben sich 50 Medizinische Betriebe im Umfeld der Uni-Lübeck angesiedelt, die erheblich zur Gewerbesteuer der Region beitragen
-- Geld ist für jede kleine Katastrophe da, nur nicht für die anhaltende Bildungs-Katastrophe!
Die Vorgabe ist keine Neuverschuldung um jeden Preis, auch wenn der Preis zu hoch ist!
Ich möchte mit einem Redeausschnitt von Herrn Carstensen von vor nicht einmal zwei Jahren vor dem Landtag abschließen:
„Höchste Priorität jedoch hat Bildung. Bildung ist personalintensiv,
Bildung ist kostenintensiv. Aber Bildung ist auch eine Investition.
Und zwar die beste, die wir tätigen können:
mit der höchsten Rendite und ohne die Gefahr von Abschreibungen.
…
Ich meine: Bildungsausgaben sind nicht konsumtiv. Bildungsausgaben sind investiv! Vielleicht muss sich hier ein wenig das Verständnis ändern!“
Herr Carstensen,
HIER -MUSS- SICH DAS VERSTÄNDNIS ÄNDERN!!!
Nicht unbedingt zum Thema: Es wäre nett, wenn ihr irgendwo auf die Seite eine Art Impressum pappen würde, damit man weiß, wer dahinter steckt (AStA Kiel?)
Kann man in Kiel auch die Poster beim ASTA bekommen? Leider kann man sich kein Photo im jpg. Format herunterladen für facebook etc. – könntet ihr das schnell ändern? Danke!
Vielen Dank an die Kieler Studenten!!!
Vielen Dank für dieses klare Zeichen der Solidarität.
Diese Aktion („lübeck kämpft“) ist kein zwischenstädtisches Gerangel um Geld oder Anerkennung, sie will Rationalität in der Politik wecken!
16,80 Mio. € an eingeworbenen Drittmitteln. Die Uni erwirtschaftet die gleiche Menge an Geld wie ihr vom Land zur Verfügung steht. Sie ist nach Stuttgart Vizemeister im Einwerben von Geld. Dieses Geld fließt in die Landeskasse!!!
Der wirtschaftliche Schaden durch die anhängende Medizintechnik-Industrie kann nicht genau bemessen werden.
Die Schließung der Universität wäre de facto ein Verlustgeschäft für das Land! -> Wo bleibt da die Rationalität? Wie kann man da von Einsparpotential reden?!
fährt die COLOR-LINE! HEIA!!
ich werrde auff jeden fall an der demo teilnehmen, denn die Gründe liegen auf der hand!!!(s.o.)ich hoffe nur, dass ihr Flensburg nicht vergesst! Eine abstufung zur ph wäre für die gesamte region (süddänemark- syddansk uni mit eingeschlossen) eine absolute Katastrophe!!!wir MÜSSEN GEMEINSAM handeln, damit wir GEMEINSAM in schleswig-holstein die Regionen und Universitäte, die Bildung u.v.m. erhalten!!!
Find ich ja ganz toll da oben – kritisieren aber zu feige den Namen hinzuschreiben!
Es geht überhaupt nicht um eine Zusammenlegung sondern um eine Schließung der medizinischen Fakultät in Lübeck, weil sie der Landesregierung zu teuer ist. Und ich finde die Demos nicht nur absolut nicht peinlich sonder äußerst notwendig! Und es ist nicht unsere Aufgabe Lösungsansätze zu finden (obwohl wir es natürlich versuchen), sondern die der Politiker, die aber anscheinend außerstande sind alle bekannten(!) Aspekte zu berücksichtigen sondern einfach ohne Rücksicht auf die Region und die wissenschaftliche Reputation und Situation in Lübeck und Schleswig Holstein den Rotstift zücken.
Es kann nicht angehen, dass eine Landesregierung einfach eine komplette Uni, Stadt und Region platt machen kann, ohne dass sich irgendjemand wehrt! Und deshalb gehen wir auf die Straße!!! Die Politiker wurden gewählt um die Interessen der Wähler bzw. Bürger zu vertreten und das tun sie mit dieser Entscheidung nicht – wir müssen deutlich machen, mit so vielen vielen Leuten wie nur möglich und so dass es auch definitiv bei der Landesregierung ankommt, dass die aller größter Mehrheit der Schleswig Holsteiner diese Entscheidung absolut ablehnt!!! Und das auch dem Wissen um die finanzielle Situation des Landes!
Warum hört denn das Denken an den Landesgrenzen auf? Warum die Kategrisierung, die Regionlaisierung… und nur der Blick auf bessere Chancen?
Voranvoran.
Vielleicht liegt das daran, dass die Landesregierung SCHLESWIG-HOLSTEIN die Sparpläne beschlossen hat?!
Bildung ist selbstverständlich ein Menschenrecht, aber wie heißt es so schön: Think globally, act locally!
Dieses ganze Gelabber von wegen die Proteste wären zu regionalisiert oder gar nationalistisch finde ich schon schwer paranoid…
Die Akademisch-Musische Verbindung Albingia ist dabei und „kämpft“ mit!
Bis morgen!
Das war beeindruckend heute!